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Wasserwacht des BRK Ingolstadt und Berufsfeuerwehr bergen altes Motorrad aus der Donau

Im Rahmen einer gemeinsamen Übung entdeckten Einsatztaucher der Wasserwacht des BRK Ingolstadt ein altes Motorrad auf dem Grund der Donau. Ziel der Übung war die sichere Bergung größerer Gegenstände aus einem Fließgewässer.
Zunächst befestigten die Einsatztaucher eine Führungsleine am Motorrad, um weitere Bergungsgeräte gezielt nachführen zu können. Anschließend kam ein Hebesack zum Einsatz, mit dessen Hilfe das Kraftrad kontrolliert an die Wasseroberfläche gebracht wurde.

Während der laufenden Sachbergung wurde die Übung kurzfristig von einem Realeinsatz unterbrochen. Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Badeunfall an einem Baggersee. Unter dem Einsatzstichwort „Schwimmer vermisst“ rückten die Tauchergruppe, der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst sowie die Schnell-Einsatz-Gruppen aus Ingolstadt, Großmehring und Manching gemeinsam mit Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Bereits nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden: Die zunächst vermisste Person war unverletzt wieder aufgetaucht.

Im Anschluss kehrten die Einsatzkräfte an die Donau zurück. Gemeinsam mit Einsatzbeamten der Berufsfeuerwehr Ingolstadt wurde das Motorrad schließlich vollständig aus dem Gewässer geborgen.
Von zurückgelassenen Kraftfahrzeugen können durch Betriebs- und Schmierstoffe erhebliche Gefahren für Gewässer und Umwelt ausgehen. Deshalb ist eine zeitnahe Bergung solcher Gegenstände von großer Bedeutung. Die Bergung von Gütern aus Gewässern sowie der Gewässer-, Natur- und Umweltschutz gehören zu den satzungsgemäßen Aufgaben der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes.

Mit der erfolgreichen Übung und der reibungslosen Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Ingolstadt konnte die Einsatzbereitschaft der Wasserrettung erneut unter Beweis gestellt werden. Gleichzeitig zeigte der zwischenzeitliche Realeinsatz, wie wichtig eine jederzeit einsatzbereite Wasserrettung für die Region ist.