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Ansprechpartner

Frau
Monika Schmidt

Telefon: (08 41) 93 33-15
Telefax: (08 41) 93 33-29

E-Mail: schmidt(at)kvingolstadt.brk.de

Die zehn besten Erste Hilfe-Tipps des Deutschen Roten Kreuzes:

  1. Überblick schaffen. Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick. Wie viele Menschen sind verletzt? Wer braucht meine Hilfe zuerst? Bleiben Sie ruhig, handeln Sie überlegt und beherzt.
  2. Raus aus der Gefahrenzone. Bringen Sie die Betroffenen aus der Gefahrenzone, aus dem Wasser oder von der Straße. Sichern Sie die Unfallstelle ab, z.B. mit einem Warndreieck.
  3. Notruf 112 absetzen. Und die die fünf „Ws“ des Notrufs beachten: Wo? Was? Wie viele? Welche? Warten! (das heißt: eventuelle Rückfragen der Notrufleitstelle abwarten.)
  4. Ansprechen + Zuhören. Stellen Sie sich dem Verletzten vor, sagen Sie, dass Sie helfen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bleiben werden. Erklären Sie immer, was Sie tun werden (z.B.: „Ich verbinde jetzt Ihre Wunde.“). Nehmen Sie den Betroffenen ernst. Hören Sie zu, beachten Sie seine Wünsche.
  5. Atemkontrolle. Überprüfen Sie bei Personen, die nicht auf Anfassen oder Ansprechen reagieren, die Atmung. Fassen Sie mit einer Hand an die Stirn, mit der anderen an das Kinn und beugen Sie den Kopf im Nacken. Schauen Sie, ob der Brustkorb sich hebt, prüfen Sie, ob Atemgeräusche hörbar oder spürbar sind.
  6. Bei Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlage. Betroffene, die normal atmen, aber nicht auf Ansprache reagieren, kommen in die Stabile Seitenlage. Knien Sie sich dazu neben den Betroffenen und strecken Sie dessen Beine. Winkeln Sie den Ihnen nahen Arm nach oben an und legen Sie ihn neben den Kopf (die Handfläche zeigt nach oben). Greifen Sie den Ihnen fernen Arm am Handgelenk und kreuzen Sie ihn vor der Brust des Betroffenen. Legen Sie die Hand des Bewusstlosen an seine Wange und halten Sie den Arm in dieser Position. Greifen Sie an das Ihnen ferne Bein, beugen es und ziehen den Bewusstlosen zu sich herüber. Richten Sie das nun oben liegende Bein so aus, dass der Oberschenkel im rechten Winkel zur Hüfte liegt. Überstrecken Sie den Hals des Betroffenen, um die Atemwege frei zu machen, und öffnen Sie leicht dessen Mund. Richten Sie die unter der Wange liegende Hand so aus, dass der Kopf überstreckt bleibt. Rufen Sie den Notarzt, wenn noch nicht geschehen.
  7. Bei Kreislaufstillstand: Wiederbelebung. Alarmieren Sie den Notarzt, wenn der Betroffene bewusstlos ist und nicht normal atmet. Beginnen Sie dann mit der Herzdruckmassage. Legen Sie hierzu Ihre aufeinanderliegende Hände in die Mitte des Brustkorbs und drücken Sie mit gestreckten Armen das Brustbein 4 – 5 cm nach unten (Frequenz: etwas schneller als 1-mal pro Sekunde). Öffnen Sie nach 30 Druckmassagen wieder die Atemwege durch Neigen des Kopfes nach hinten bei gleichzeitigem Anheben des Kinns. Verschließen Sie mit dem Daumen und Zeigefinger den weichen Teil der Nase des Betroffenen. Öffnen Sie den Mund des Betroffenen bei weiterhin angehobenem Kinn. Atmen Sie normal ein und legen Sie Ihre Lippen dicht um den Mund des Betroffenen. Blasen Sie eine Sekunde lang gleichmäßig Luft in den Mund des Betroffenen, so dass sich der Brustkorb des Betroffenen sichtbar hebt. Beatmen Sie den Betroffenen ein zweites Mal. Führen Sie die Wiederbelebungsmaßnahmen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen im schnellen Wechsel kontinuierlich fort.
  8. Bei Atemwegsverlegung: Zwischen Schulterblätter schlagen. Schlagen Sie bis zu fünf mal mit der flachen Hand auf den Rücken zwischen die Schulterblätter, wenn der Betroffene nach Luft ringt, nicht atmen und nicht sprechen kann, aber bei Bewusstsein ist. Der Betroffene soll sich dabei nach vorne beugen. Wenn sich der Zustand nicht bessert und der Betroffene zu ersticken droht: Stellen Sie sich hinter den Betroffenen, beugen Sie seinen Oberkörper nach vorne, umfassen Sie ihn mit beiden Armen von hinten. Legen Sie die Faust einer Hand in den Oberbauchbereich unterhalb des Brustbeins. Umfassen Sie mit der anderen Hand die Faust und drücken Sie bis zu fünfmal ruckartig kräftig nach hinten oben
  9. Bei starker Blutung: Druckverband anlegen. Verletzten hinlegen, Handschuhe anziehen. Wundauflage des Verbandpäckchens auf die Wunde legen und mit zwei Bindengängen befestigen. Druckpolster auf die Wundauflage bringen (z.B. zwei Verbandpäckchen) und unter Zug befestigen. Darauf achten, dass der Druck nicht zu stark ist (keine Stauung anlegen).
  10. Bleiben Sie, bis der Rettungsdienst übernimmt. Überprüfen Sie die Verbände, die Atmung oder das Bewusstsein. Für einen Betroffenen ist Ihre Hilfe viel wert, selbst, wenn Sie nur „Händchen halten“.